Arzt aus Bonn wird die Lizenz entzogen

1. Mai 2012 by: admin

Bonn – Ein Arzt hat gegen eine Entscheidung des Bonner Bezirksgericht geklagt, jedoch erfolglos. Seine Lizenz ist weiterhin ungültig.

Der Bonner Arzt Michael W. hat in seiner Tätigkeit viele Verstöße begangen, die er nicht hätte machen dürfen. So hat er unter anderem 450 Drogenpatienten behandelt, obwohl von den Kassen nur maximal 100 erlaubt sind.

Außerdem hat er den Patienten Methadon mit nach Hause gegeben, dies hätte auch nicht machen dürfen. Daher wurde ihm die Lizenz vom Bonner Bezirksgericht aberkannt, dass wollte er nicht auf sich sitzen lassen.

Der Arzt ist nun eine Instanz höher gegangen und hat mit seinem Anliegen vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Das Verwaltungsgericht entschied jedoch, dass die Entscheidung rechtmäßig ist.

Ob der Arzt jemals wieder seinen Beruf ausleben kann, ist noch unklar. Er wird jedenfalls mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vor das Landesgericht gehen. Dort wird man ihm vielleicht recht geben.

Parallelen zu anderen Fällen 

Vor zwei Jahren war das gleiche mit einem Arzt aus Berlin, dieser darf inzwischen jedoch wieder arbeiten.
Er musste eine Strafe in Höhe von 10000 € zahlen und jedem Patienten eine Strafe von 500 €.

Hier eine Bundestags Abstimmung zum Thema Methadon:

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