Hilft bei Rückenproblemen wirklich eine OP weiter?
27. April 2012 by: admin
Viele Deutsche haben nun Probleme mit dem Rücken und lassen sich operieren. Allein die Operationen bei einem Bandscheiben Vorfall sind in den letzten Jahren in Deutschland um 43 Prozent gestiegen. Doch wann lohnt sich eine Operation bei “Rücken” wirklich?
Zu diesem Thema befragten wir einen Arzt in Berlin. Dieser sagte uns, dass in 2 von 5 Fällen eine OP nichts bringt (seine eigenen Erfahrungen). Obwohl sich Deutschland nicht sehr gerne unter das Messer legt, machen es die meisten Deutschen lieber als sich Jahre lang an den Schmerzen zu quälen. Doch wenn eine OP gar nichts bringt, warum machen es die Leute dann?
Die Betroffenen leiden an den Schmerzen oft ein Leben lang. Es ist verständlich, dass diese Leute sich lieber unter das Messer legen, als sich daran so lange zu quälen. Obwohl die Erfolgsrate der OPs relativ gering ist, setzen sich Betroffene oft einer Operation aus.
Die Rücken OPs haben ein hohes finanzielles Potenzial für die Ärzte
Man kann sich auch fragen, warum ein Arzt die Leute operiert, wenn er von vorn herein schon weiß, das es in vielen Fällen wenig bis gar nichts bringt. Darauf gibt es auch wieder eine einfache Antwort: Die OPs bergen ein enormes finanzielles Potential für die Ärzte. In Deutschland leiden zwischen 70 und 85 Prozent der Leute irgendwann in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Wenn sich auch nur einer von zehn Leuten operieren lassen würde, würde dies enorme Umsätze bedeuten. Das hat uns der Arzt in Berlin auch noch mal bestätigt.
Hier noch ein Ausschnitt aus einer Doku zum Thema “Bandscheibenvorfall”:

